Der lange Weg nach Hause

Ich bin auf dem Weg nach Hause. An Russland erinnern nur noch gelegentliche Hinweisschilder nach Murmansk mit immer größer werdenden Zahlen. Von Inari sind es vierhundertvierzig Kilometer nach Tornio, der Stadt an der finnisch-schwedischen Grenze. Vierhundertvierzig Kilometer grüne Eintönigkeit. Zugegeben, die Vegetation wird höher, je weiter man nach Süden vordringt. Die Rentiere, die den Weg kreuzen, oder ihn manchmal auch völlig in Anspruch nehmen, werden weniger. Ansonsten wechseln sich Seen und Wälder in endloser Reihenfolge ab, unterbrochen von einigen ziemlich gleich aussehenden Siedlungen. Rovaniemi zieht vorbei. Den Polarkreis lasse ich hinter mir. Wieder fahren, Kilometer fressen, Sonnenschein und Regen. Eine endlose Straße. Dann Tornio, die Grenzstadt.

Tornio- Die Grenze

Tornio- Die Grenze

Ich steuere den Zeltplatz an. Mein letzter Besuch in Tornio fand im März statt, anlässlich der RAJALTA RAJALLE. Ich finde, im Sommer sieht Tornio deutlich vorteilhafter aus. Man betreibt hier auch definitiv andere Sportarten als im Winter.

Subarktischer Sommersport

Subarktischer Sommersport

Es geht weiter. Entlang der E4 nach Süden. Ich möchte noch nach Stockholm, um der Gleichförmigkeit zu entgehen. Die URAL läuft, die Straßen sind gut. Die Reise auf dem Motorrad von Dresden nach Murmansk findet seine Fortsetzung. Byske ist ein Megazeltplatz. Riesig und laut. Eigentlich nicht mein Geschmack. Aber ich bin zu müde zum Weiterfahren.

Der aktuelle Weg unter diesem Link

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