Connectingflight- Out-Of-Blog Texte

Auf dieser Seite findet Ihr Texte, die eigentlich nicht zum Blog gehören, mir aber dennoch sehr wichtig sind- Reportagen, Features und anderes mehr… „Out-Of-Blog“-Texte eben…

Übersicht:

Es geht nur noch um Kohle

Die Förderung und die Verarbeitung von Braunkohle prägen die Lausitz seit einhundertfünfzig Jahren. Und die Braunkohle spaltet die Region heute mehr denn je. Zwei Welten stehen sich hier gegenüber. Eine Reise zu den Gegensätzen.

Abraumbagger im Tagebau Nochten

Abraumbagger im Tagebau Nochten

Steppe, das ist mein erster Gedanke, als wir in den Tagebau einfahren. Das diesige Wetter verstärkt die Verlorenheit noch. Niedrige Birken und Gras auf einer Sandfläche, die ohne sichtbare Konturen irgendwo im Dunst verschwindet….weiterlesen

 

Ein Argentinier in Sachsen -Andrés Lasagni

Wissenschaftsstandort Deutschland? Darüber wird oft diskutiert. Professor Dr.-Ing. Andrés Lasagni hat sich für Deutschland entschieden. Wie kam es dazu?

Prof. Dr-Ing Andrés Lasagni

Prof. Dr-Ing Andrés Lasagni

„Es war schon verrückt – das hat mit 220 Volt funktioniert! Mein Gott…“. Auf meine Frage, wo seine Wurzeln als Wissenschaftler liegen, erzählt er, dass er beim Bau einer elektrischen Alarmanlage gemeinsam mit seinem Bruder beinahe die elterliche Wohnung in Brand gesetzt hätte. „Wir konnten das Feuer löschen, bevor es unsere Eltern mitgekriegt haben. Sie wissen es bis heute nicht und zum Glück verstehen sie keine deutschen Texte.“ Andrés Lasagni muss lachen…weiterlesen

 

RAJALTA RAJALLE – Ein Tag zwischen den Grenzen

Finnland auf Skiern durchqueren. Seit dreißig Jahren findet im März in Finnland ein siebentägiger Skimarathon von der russischen zur schwedischen Grenze statt. Sieben Tage und rund 430 km, die einem alles abverlangen. Der zweite Tag führt von Kuusamo nach Taivalkoski.

Irgendwo in FinnlandIrgendwo in Finnland

Gedämpftes Reden oder Schweigen -die Stimmung ist nicht mehr so euphorisch wie gestern. Es ist 8:00 morgens, wir sitzen im Bus und sinnieren darüber, wie der heutige Tag wohl ablaufen wird. Wir, das sind circa fünfzig Skilanglaufenthusiasten auf dem Weg quer durch Finnland von der russischen zu schwedischen Grenze. Es ist der zweite Tag dieses Skimarathons von Kuusamo nach Tornio. Vierhundertdreißig Kilometer müssen an sieben Tagen absolviert werden. Sieben Tage, die uns eine Menge abverlangen. Der gestrige Auftakt- 40km- steckt uns noch in den Knochen. Plötzlich sind Muskelgruppen zu spüren, von deren Existenz man bisher nichts ahnte.  …weiterlesen

 

Ein Klimakiller wird observiert

CO2 ist ein Klimakiller und ein unvermeidliches Produkt vieler Produktionsprozesse. Kann man das Gas unterirdisch speichern? Potsdamer Forscher suchen eine Antwort.

CCS Versuchsanlage in Ketzin/Havel

CCS Versuchsanlage in Ketzin/Havel

Wie aus dem Nichts steigt aus dem See eine gigantische CO2 – Blase und tötet in kurzer Zeit lautlos 1700 Menschen. Die Naturkatastrophe am Lake Nyos in Kamerun im August 1986 gilt bis heute als Sinnbild für die Risiken von CCS (Carbon Capture and Storage), obwohl sie nicht von Menschen gemacht wurde, sondern vulkanische Ursachen hat.  Die unterirdische Speicherung von CO2 als Abfallprodukt aus industriellen Prozessen ist ähnlich umstritten wie die Lagerung von Atommüll.

In Ketzin/Havel in der Nähe von Potsdam gehen Mitarbeiter des Deutschen GeoForschungsZentrums (GFZ) zwei entscheidenden Fragen nach. Was passiert mit dem Gas im Untergrund? Wie sicher ist die Speicherung? Ich mache mich auf den Weg nach Ketzin. …weiterlesen

 

Ein Klimakiller wird isoliert

Im brandenburgischen Schwarze Pumpe läuft ein Experiment, welches die Verbrennung von fossilen Energieträgern nachhaltig beeinflusst- unabhängig von seinem Ausgang. Vattenfall betreibt hier eine aufwändige Versuchsanlage, um die Zukunft der Kohlekraftwerke zu sichern – ohne Emission von Kohlendioxid.

Vattenfall-Kraftwerk in Schwarze Pumpe
Vattenfall-Kraftwerk in Schwarze Pumpe

Schwarze Pumpe vor zwanzig Jahren: ein riesiges Industriegebiet aus Kraftwerken, Brikettfabriken und Kokereien- ein Stützpfeiler der Energieerzeugung aus Braunkohle und eine gigantische Dreckschleuder. Das Werk war Arbeitsplatz für 15.000 Menschen in der Region. Der Schichtrhythmus in „Pumpe“, wie das Unternehmen gemeinhin genannt wurde, prägte das Leben im nahegelegenen Hoyerswerda. Die Stadt lebte durch das Kombinat. Und Stadt und Region lebten mit dem Schmutz.

Davon ist heute nicht mehr viel zu sehen. Die alten, kohlestaubgesättigten Kraftwerksanlagen sind fast vollständig verschwunden. …weiterlesen

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